Sportwagen
Porsche fährt Milliardengewinn ein

Paukenschlag in Stuttgart: Der Sportwagenbauer Porsche hat im abgelaufenen Geschäftsjahr sein operatives Ergebnis auf 1,2 Milliarden Euro fast verdoppelt. Die Dachgesellschaft Porsche SE verbuchte erneut Verluste, allerdings deutlich geringere als im Vorjahr.
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HB STUTTGART. Porsches Geschäft mit Sport- und Geländewagen nimmt nach der Krise spürbar Fahrt auf. Im Ende Juli abgelaufenen Geschäftsjahr 2009/10 fuhren die Stuttgarter im Autogeschäft einen operativen Gewinn von 1,2 Mrd. Euro ein, wie das Unternehmen mitteilte. Im Vorjahr waren es 700 Mio. Euro.

Der Umsatz kletterte um 17,9 Prozent auf 7,79 Milliarden Euro. Damit konnte Porsche die vorläufigen Zahlen von Ende September weitgehend bestätigten. Dies ist laut Porsche der höchste Umsatz in der Unternehmensgeschichte. Das Geschäftsjahr endete am 31. Juli.

Wichtigster Umsatztreiber war die neue Limousine Panamera, von der in nur zehn Monaten 20.600 Stück abgesetzt wurden, deutlich mehr als erwartet. Der Panamera machte so den Einbruch beim früheren Hauptmodell 911 mehr als wett. Daneben profitiert Porsche wie die Oberklassehersteller Daimler, BMW und Audi vor allem von kräftigen Zuwächsen in Schwellenländern wie China.

Vor Steuern erreichte Porsche eine Umsatzrendite von 16 Prozent und fährt seinen deutschen Konkurrenten damit weiter davon. Auch auf dem deutschen Markt zählt Porsche zu den Gewinnern. Die zum Volkswagen-Konzern gehörende Sportwagenmarke Porsche steigerte hierzulande ihren Absatz im September im Vergleich zum Vorjahresmonat um 14,6 Prozent.

Im abgelaufenen Geschäftsjahr produzierte Porsche insgesamt 89 123 Fahrzeuge, 16 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Die Zahl der Beschäftigten kletterte leicht um ein Prozent auf 12 772 Mitarbeiter. Der Absatz mit Sport- und Geländewagen stieg um neun Prozent auf 81 850 Fahrzeuge.

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