Sportwagenbauer Porsche
Nichts Neues aus Zuffenhausen

Im vergangenen Geschäftsjahr hat der Sportwagenbauer Porsche seinen Gewinn weiter gesteigert. Das ist zwar zunächst nichts Neues, dürfte aber dennoch die Anteilseigner freuen, denn nach dem elften Rekordgewinn in Folge wollen die Stuttgarter auch die Dividende erneut erhöhen. Ein Ende der Erfolgsgeschichte ist zudem nicht in Sicht.

HB STUTTGART. Der Überschuss des Sportwagenbauers stieg in dem zum 31. Juli abgeschlossenen Jahr trotz der Kosten für die weltweite Markteinführung der neuen Sportwagen-Generationen um 12,9 Prozent auf 779 Mill. Euro, wie das Unternehmen am Mittwoch in Stuttgart nach einer Aufsichtsratssitzung mitteilte. Nach dem Wechsel auf die Bilanzierungsmethode IFRS beläuft sich das Gewinnplus damit auf 12,9 Prozent zum Vorjahr.

Beim Vorsteuergewinn verbuchte Porsche mit 1,238 Mrd. Euro einen Zuwachs von 8,9 Prozent zum Vorjahr. Die Dividende je Vorzugsaktie soll auf fünf Euro steigen, für die von der Gründerfamilie gehaltenen Stammaktien sollen 4,94 Euro gezahlt werden. Damit steige die Ausschüttungssumme um ein Viertel auf 87 Mill. Euro oder rund 16 Prozent des Überschusses im Stammhaus Porsche AG. Für das Geschäftsjahr 2003/04 hatte Porsche an die Vorzugsaktionäre vier Euro je Aktie ausgeschüttet und je Stammaktie eine Dividende von 3,94 Euro gezahlt.

An der Börse vergrößerten die Vorzugsaktien vorübergehend ihre Kursverluste, pendelten sich jedoch im Handelsverlauf mit minus 0,3 Prozent bei 635,50 Euro ein.

Porsche erwirtschaftet seit elf Jahren ständig steigende Gewinne. Getrieben wird das Wachstum von deutlichen Absatzzuwächsen. Im zurückliegenden Geschäftsjahr verkaufte der Sportwagenhersteller von seiner drei Baureihen umfassenden Modellpalette 88.379 (korrekt) Fahrzeuge, 15 Prozent mehr als im Geschäftsjahr 2003/04. Mit Blick auf den Bestelleingang des ersten Monats des laufenden Geschäftsjahres hatte Porsche im September ein erneutes Wachstum prognostiziert. Bis zum Jahr 2008 soll der Absatz auf rund 100 000 Fahrzeuge steigen, im Jahr 2009 soll dann eine vierte Baureihe auf den Markt kommen.

Nach Einschätzung von Analysten wird Porsche sein Mittelfristziel eines Absatzes von 100 000 Fahrzeugen jährlich bereits im Kalenderjahr 2006 erreichen. Entsprechend äußerte sich am Dienstag Christoph Stürmer vom Research-Unternehmen Global Insight. Basis dafür seien die zweisitzigen Sportwagen und der dann überarbeitete Geländewagen Cayenne. Porsche hat seinen Absatz im abgelaufenen Geschäftsjahr 2004/05 bereits um 15 Prozent auf 88 379 Einheiten erhöht.

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