Sportwagenbauer: Porsche wehrt sich gegen Schadensersatzklage

Sportwagenbauer
Porsche wehrt sich gegen Schadensersatzklage

Der Sportwagenbauer Porsche hat in den USA die Abweisung einer Klage auf Schadensersatz beantragt. Vorgeworfen wird Porsche, die Öffentlichkeit über die wahren Absichten bei der geplanten Übernahme durch VW getäuscht zu haben.
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HB STUTTGART/NEW YORK. Porsche hat in den USA beantragt, die Klage von Investmentfonds auf Schadenersatz in Milliardenhöhe wegen angeblicher Kursmanipulation abzuweisen. Der Sportwagenbauer habe den Antrag bei einem New Yorker Gericht eingereicht, teilte das Unternehmen am Mittwoch in Stuttgart mit.

Die Schwaben halten demnach das US-Gericht für nicht zuständig für den Fall. Außerdem weisen sie die Vorwürfe zurück, die Öffentlichkeit über die wahren Absichten bei der geplanten Übernahme von VW getäuscht zu haben.

Die Investmentfonds hatten die Porsche Automobil Holding und ehemalige Vorstände Anfang des Jahres verklagt. Sie werfen ihnen Falschinformation und Marktpreismanipulation vor.

Nach Medienberichten geht es um mehrere Milliarden US-Dollar Schadenersatz. Ob die Schwaben sich nun mit ihrem Antrag durchsetzen, oder die Klage zugelassen wird, soll erst in den nächsten Monaten feststehen. Es wird damit gerechnet, dass das Gericht bis spätestens Mitte Januar 2011 darüber entscheidet.

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