Staatsanwaltschaft entlastet Bahn-Chef vom Vorwurf der Korruption
Mehdorn von Korruptionsverdacht entlastet

Der Chef der Deutschen Bahn, Mehdorn, steht nicht mehr unter dem Verdacht der Korruption. Für einen umstrittenen Beratervertrag sei er nicht verantwortlich, so die Staatsanwaltschaft.

HB BERLIN.

Der Chef der Deutschen Bahn AG, Hartmut Mehdorn, ist vom Verdacht der Korruption entlastet worden. Die «Süddeutsche Zeitung» berichtet in ihrer Samstagsausgabe, der Korruptionsverdacht der Staatsanwaltschaft Neuruppin gegen Mehdorn habe sich als falsch erwiesen. Noch im Mai solle das Ermittlungsverfahren eingestellt werden.

Mehdorn stand im Verdacht, dem ehemaligen Verkehrsminister von Brandenburg, Hartmut Meyer, einen unrechtmäßigen Beratervertrag gegeben zu haben. Elf Monate nach dem Abschluss eines Vertrages zwischen der Bahn und dem Land Brandenburg war Meyer überraschend von seinem Amt als Verkehrsminister zurückgetreten und Berater bei der Bahn AG geworden.

In dem Zeitungsbericht heißt es weiter, die Ermittler prüften noch den Verdacht gegen ein weiteres Vorstandsmitglied der Bahn und gegen Meyer. Mitte März hatte die Staatsanwaltschaft bereits verlauten lassen, dass eine unmittelbare Verantwortlichkeit Mehdorns für den Beratervertrag nicht nachweisbar sei.

Mehdorn hatte sich gegen die Korruptionsvorwürfe heftig gewehrt. Der Bahn-Chef hatte von einer «Rufmordkampagne» gesprochen.

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