Staatsanwaltschaft untersucht
Weitere Mitarbeiter von Daimler unter Betrugsverdacht

Der Stuttgarter Autohersteller Daimler-Chrysler verdächtigt weitere Vertriebs-Mitarbeiter der Untreue zu Lasten des Unternehmens. Eine Daimler-Chrysler-Sprecherin sagte am Montag in Stuttgart, die konzerninternen Ermittlungen gegen Vertriebsmitarbeiter seien noch nicht abgeschlossen. Die Staatsanwaltschaft habe ihre Ermittlungen inzwischen auf drei Mitarbeiter ausgedehnt.

HB STUTTGART. „Auch damit ist die Luft noch nicht rein“, sagte die Sprecherin weiter. „Die Ermittlungen gehen weiter.“ Diese richteten sich noch gegen mehrere Mitarbeiter der deutschen Vertriebsorganisation, denen „Unregelmäßigkeiten“ zu Lasten des Unternehmens vorgeworfen werde. Bei den Unregelmäßigkeiten handele es sich um von einander unabhängige Verdachtsmomente, es gebe mehrere „Strickmuster“ bei den Betrügereien. Weitere Details wollte sie nicht nennen. Die Staatsanwaltschaft war nicht für eine Stellungnahme zu erreichen.

Daimler-Chrysler hatte Ende Februar zwei hochrangige Vertriebs-Mitarbeiter wegen möglicher Unregelmäßigkeiten von ihren Posten entbunden. Neben dem Deutschland-Vertriebschef für Mercedes-Benz und Maybach war auch der Leiter der Hamburger Niederlassung von Daimler-Chrysler freigestellt worden. Im Dezember war bereits der ehemalige Deutschland-Vertriebschef in den Ruhestand geschickt worden. Gegen die drei Manager ermittelt die Staatsanwaltschaft. Der ehemalige Deutschland-Vertriebschef soll Firmenressourcen für private Zwecke genutzt haben, über die gegen die beiden übrigen Manager erhobenen Vorwürfe wurden bisher nichts näheres bekannt.

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