
Dubai/FrankfurtDer Rückzug der arabischen Investmentgesellschaft Aabar beim Autobauer Daimler geht Insidern zufolge auf fehlgeschlagene Derivategeschäfte zurück. Der staatlich kontrollierte Fonds aus dem Emirat Abu Dhabi habe seinen restlichen Aktienanteil von gut drei Prozent vergangene Woche nicht einfach an einen anderen Investor verkauft, sondern an Banken aus der Not heraus abgetreten. Zu den Käufer zählen Deutsche Bank und Goldman Sachs. Das sagten vier mit der Sache vertraute Personen der Nachrichtenagentur Reuters. Der Marktwert des Pakets lag zu diesem Zeitpunkt bei rund 1,25 Milliarden Euro.
„Die Aktien-Derivate, die an die Finanzierung geknüpft waren, haben zu einer Verwässerung des Anteils geführt“, erklärte ein Insider. Die Investmentgesellschaft war für eine Stellungnahme nicht erreichbar, die anderen Unternehmen wollten sich zur Sache nicht äußern. Für seinen ursrpünglichen Anteil hatte das Emirat 2009 je Aktie 20,27 Euro bezahlt und insgesamt 1,95 Milliarden Euro. Heute notieren die Papiere über 38 Euro.
Aabar war den in der Finanzkrise in Bedrängnis geratenen Stuttgartern beigesprungen und hatte einen direkten Aktienanteil von gut neun Prozent an Daimler erworben. Inzwischen ist Daimler an der Börse knapp doppelt so viel wert wie zum Zeitpunkt des Einstiegs von Aabar, was eigentlich ein Grund zur Freude sein müsste. Allein: Aabar hatte den Deal mit Hilfe von Investmentbanken eingefädelt und war dabei Wetten eingegangen, die am Ende nicht aufgingen und teuer wurden – etwa auf eine bestimmte Kursentwicklung der Aktie, wie die Insider berichteten.
So habe sich die Daimler-Aktie besser entwickelt als ursprünglich gedacht, was Aabar zu regelmäßigen Zahlungen an die Banken verpflichtete. Am Ende zog die Investmentgesellschaft, deren Muttergesellschaft IPIC mit Daimler milliardenschwere Bewertungsverluste einfuhr, die Reißleine.
Nissan - 239.000 Neuzulassungen im 1. Halbjahr 2012
Im Vergleich zum Vorjahr büßen die Japaner Marktanteile ein. Die Zahl der Neuzulassungen schrumpfte um drei Prozent.
Toyota - 295.000 Neuzulassungen im 1. Halbjahr 2012
Weltweit gehören die Japaner zu den größten Autokonzernen. In Europa stagnieren die Absätze allerdings. Im Vergleich zum Vorjahr wurden ein Prozent weniger Neuwagen verkauft.
Daimler - 349.000 Neuzulassungen im 1. Halbjahr 2012
Der deutsche Premiumhersteller kann sich freuen: Als einziger Hersteller in der europäischen Top Ten verkauften die Stuttgarter mehr Autos als im Vorjahr. Die Verkäufe legten um ein Prozent zu.
BMW - 421.000 Neuzulassungen im 1. Halbjahr 2012
Trotzdem kann BMW die Premiumkrone auch in Europa behaupten. Die Münchner verkauften zwar ein Prozent weniger Neuwagen als im Vorjahr - doch das ist immer noch besser als die Konkurrenz.
Fiat - 456.000 Neuzulassungen im 1. Halbjahr 2012
Die Sorgenfalten von Fiat-Chef Sergio Marchionne dürften zunehmen. Mit einem Minus von 17 Prozent im Vergleich zum Vorjahr befinden sich die Italiener in einer der tiefsten Absatzkrisen der Unternehmensgeschichte.
Ford - 533.000 Neuzulassungen im 1. Halbjahr 2012
Auch für den US-Autobauer, dessen größtes Werk in Europa nördlich von Köln liegt, sind die Verkäufe in Europa eingebrochen. 11 Prozent weniger Fahrzeuge wurden an den Mann gebracht.
General Motors - 573.000 Neuzulassungen im 1. Halbjahr 2012
Die Zahlen sind besorgniserregend. So besorgniserregend, dass zuletzt auch Opel-Chef Karl-Friedrich Stracke gehen muss. In Europa brachen die Verkäufe des US-Riesen im Vergleich zum Vorjahr um 11 Prozent ein.
Renault - 583.000 Neuzulassungen im 1. Halbjahr 2012
Noch schlimmer trifft es den französischen Autoriesen Renault. Satte 17 Prozent weniger Autos konnten die Franzosen im ersten Halbjahr absetzen. Die Regierung denkt bereits über Staatshilfen für die angeschlagene heimische Autoindustrie nach.
Peugeot/Citroën - 827.000 Neuzulassungen im 1. Halbjahr 2012
Auch der größte französische Autobauer klagt über Absatzprobleme und kündigte zuletzt an, 8000 Stellen streichen zu wollen. Im ersten Halbjahr schrumpften die Verkäufe um 14 Prozent.
Volkswagen - 1,66 Millionen Neuzulassungen im 1. Halbjahr 2012
Es ist einsam an der Spitze: Die Wolfsburger deklassieren die Konkurrenz um längen. Im schwierigen europäischen Massenmarkt verliert Volkswagen zwar ein Prozent - doch insgesamt nehmen die Marktanteile zu.

Dr Z. mit seinem besten Freund : Niete Schrempp haben begriffen Daimler ist nicht zu retten ,Identität am eigenen Produkt,Desintresse haben BMW, AUDI,VW den Vorsprung geschenkt der nicht mehr einzuholen ist.Rost,fehlerhafte Elektronik, Rückrufaktionen, Gewinn in die eigenen Taschen. Aufgeblasenen,Beamtenapparat miserabele Firmenführung. Daimler ist nicht Mercedes. Herr Benz würde sich im Grabe umdrehen für wen er seine Erfindung umgesetzt hat.BMW Aktie steigt,Daimler fällt .auch die Saudis können Lesen und beobachten.Mit Märklin und Meißen sieht es nicht besser aus. Die Gier gepaart mit Dummheit bringt den Erfolg = Geld in die eigene Tasche,pfeif auf den Fleiß und deren Mitarbeiter.

Da ist einfach krank !
Und ein Wirtschaftssystem das so einen Schwachsinn ermöglicht ist ebenfalls krank !!

Da haben die Goldmänner und die Deutsche die Araber aber richtig gut geleimt. Respekt!!! Wenn steigende Aktienkurse zur Existenzbedrohung werden kann nur Leistung aus Leidenschaft mit der Absicht die Interessen der Kunden wieder in den Mittelpunkt zu rücken am Werke sein. Wie das heute so schön heisst. Ob die beiden wohl die Gegenpositionen gehalten haben, so daß ihnen nun das kleiene Aktienpaketchen selbst gehört?
Wer sich mit den Goldmännern einlässt, dem ist eh nicht mehr zu helfen. Die stinken dermaßen, dass schon eine gehörige Portion Dummheit, Ignoranz oder Korrumption nötig sind um daran zu glauben. So dumm oder korrumpiert sind sonst nur Politiker, die eh nur das Vermögen der Bürger verzocken. Wenn auf der Vorderseite Bank drauf steht weiss man ja, daß hintendrauf steht, daß man beschissen wird.
Mit den Derivatekonstruktionen der Investmentbanker können sicherlich Temperauren von über 20°C im August zur ernsthaften Bedrohung der Weltwirtschaft werden. Da zeigt sich dann auch ganz deutlich die Systemrelevanz dieser Gruppierungen. Um die Temeperaturen im Sommer unter 20°C abzusichern. Selbst wenn das eine ganze Stange Geld kostet. Aber ist ja nur zum Vorteil des Kunden...
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