Staatshilfen
Kritik an Wünschen von VW

Die von den VW-Finanztöchtern beantragten Staatshilfen werden voraussichtlich einer strengen Prüfung durch den Sonderfonds Finanzmarktstabilisierung (Soffin) unterzogen.

FRANKFURT. In Finanzkreisen hieß es gestern, man müsse untersuchen, ob die Bürgschaften nicht indirekt zur Konzernfinanzierung des Autobauers Volkswagen verwandt würden.

"Wir müssen aufpassen, dass die Rettungsschirme für die Banken nicht über der Güterwirtschaft aufgespannt werden", sagte ein Insider. In Berliner Kreisen hieß es, das Gesetz diene zur Sicherung der Finanzmarktstabilität und nicht zur Sicherung der Industrie oder der Automobilbranche. Der Zweck der Staatshilfen sei in den Paragrafen 2 und 4 im Finanzmarktstabilisierungsgesetz klar definiert. "Da ist nicht die Rede von der Automobilwirtschaft", sagte ein Beobachter.

Volkswagen will als erster deutscher Autobauer das Rettungspaket der Bundesregierung für seine Finanzdienstleistungs-Töchter VW Financial Services und Volkswagen Bank in Anspruch nehmen. Dabei geht es um einen Garantierahmen zur Refinanzierung von Autokrediten und Leasingverträgen. Finanzkreisen zufolge liegen die Bürgschaften der beiden Institute jeweils im einstelligen Milliardenbereich.

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