Stabile Auftragslage
Alstom kann Umsatz im ersten Quartal steigern

Der französische Industriekonzern Alstom hat seinen Umsatz im ersten Geschäftsquartal gesteigert. Das Unternehmen erholt sich damit weiter von seinem Beinahe-Kollaps vor einem Jahr. In den drei Monaten bis zum 30. Juni sei der Umsatz um neun Prozent auf 3,561 Milliarden Euro gestiegen, teilte der Hersteller des französischen Hochgeschwindigkeitszuges TGV am Dienstag mit.

HB PARIS. Dabei schlug sich den Angaben zufolge das Auftragsplus nieder, das der Konzern bereits im abgelaufenen Geschäftsjahr verzeichnete. Im ersten Geschäftsquartal verbesserte sich der Auftragseingang um ein Prozent auf ein Volumen von 3,981 Milliarden Euro.

Damit hat der Konzern nun einen Auftragsstand im Umfang von 28 Milliarden Euro in den Büchern, was dem Umsatz für zwei Jahre entspricht. "Das Niveau der Aufträge bleibt gesund und entspricht der erwarteten Geschäftstätigkeit in diesem Jahr", sagte Alstom-Chef Patrick Kron mit Blick auf die Auftragsentwicklung im abgelaufenen Quartal.

Der Umsatz erhole sich damit weiter von dem Tiefpunkt, der in der ersten Hälfte des vergangenen Jahres erreicht worden ist, und werde von der positiven Entwicklung bei den Aufträgen unterstützt", so Kron weiter.

Alstom, das neben dem TGV Gasturbinen und Kreuzfahrtschiffe herstellt, gab keinen weiteren Ausblick für die kommenden Quartale oder das Geschäftsjahr. Ende Mai hatte das Unternehmen aber mitgeteilt, im Geschäftsjahr 2005/06 aller Voraussicht nach in die Gewinnzone zurückzukehren. Alstom hatte im vergangenen Juli ein milliardenschweres Rettungspaket vom französischen Staat erhalten, das einen Zusammenbruch abgewendet hatte. Die Alstom-Aktien reagierten am dienstag an der Pariser Börse mit einem Abschlag von mehr als zwei Prozent und sanken auf 0,86 Euro.

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