Stabilus Neue Töchter bescheren Zulieferer Umsatzsprung

Für Stabilus zahlt sich der größte Zukauf der Unternehmensgeschichte aus: Vor allem die Industriesparte mit den vom schwedischen Rivalen SKF übernommenen Tochtergesellschaften trägt zur Umsatzsteigerung bei.
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Der Zulieferer hatte für 300 Millionen Euro die Firmen ACE, Hahn Gasfedern, Fabreeka/Tech Products gekauft. Quelle: dpa
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Der Zulieferer hatte für 300 Millionen Euro die Firmen ACE, Hahn Gasfedern, Fabreeka/Tech Products gekauft.

(Foto: dpa)

FrankfurtDer größte Zukauf in der Firmengeschichte beschleunigt beim Auto- und Industriezulieferer Stabilus das Wachstum. Die Industriesparte mit den vom schwedischen Rivalen SKF übernommenen Tochtergesellschaften trug im ersten Quartal 2016/17 besonders deutlich zum Umsatzwachstum von 26 Prozent auf 210,7 Millionen Euro bei, wie der Koblenzer Konzern am Montag mitteilte.

Der bereinigte Betriebsgewinn (Ebit) schnellte 42 Prozent auf 29,4 Millionen Euro in die Höhe. Schon im Ende September abgelaufenen Geschäftsjahr begann sich der Zukauf auszuzahlen. Doch im Vergleich zum Umsatzplus 2015/16 von knapp 21 Prozent und einem Gewinnzuwachs von 30 Prozent legte das Unternehmen nun noch eine Schippe drauf.

Das sind die größten Autozulieferer
Platz 14: Valeo
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14,5 Milliarden Euro erwirtschaftete der französische Autozulieferer im vergangenen Jahr. Das Unternehmen wirbt unter anderem damit, dass jedes dritte Auto in Europa mit einer Valeo-Kupplung fährt.

Quelle: Berylls Strategy Advisors

Platz 13: Goodyear
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Der US-Konzern ist der weltweit drittgrößte Reifenhersteller und kam 2015 auf einen Umsatz von 15 Milliarden Euro.

Platz 12: Lear Corporation
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Der amerikanische Zulieferer stattet vor allem das Innenleben der Autos aus, unter anderem mit Sitzgarnituren. Mit einem Umsatz von 16,7 Milliarden Euro kommt Lear auf Rang zwölf.

Platz 11: Faurecia
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Der französische Automobilzulieferer designt und produziert Autositze, Abgasanlagen, Innenraumsysteme und Kunststoff-Außenteile. Die weltweit fast 100.000 Mitarbeiter erwirtschafteten im vergangenen Jahr 20,7 Milliarden Euro.

Platz 10: Michelin
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Der traditionsreiche französische Reifenhersteller kam 2015 auf einen Umsatz von 21,2 Milliarden Euro.

Platz 9: Johnson Controls
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Eine Batterie steht im Werk Johnson Controls in Hannover auf einem Produktionsband. Der Mischkonzern produziert und vertreibt Innenausstattungen und Elektroniksysteme vieler Autohersteller. Umsatz: 23,9 Milliarden Euro.

Platz 8: Bridgestone/Firestone
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Das japanische Unternehmen ist vor allem für seine Reifen bekannt. Im Jahr 2015 erzielte das Unternehmen einen Umsatz von 24,1 Milliarden Euro.

Stabilus hatte für 300 Millionen Euro die Firmen ACE, Hahn Gasfedern, Fabreeka/Tech Products gekauft. Sie sind auf Vibrationsdämpfung unter anderem in der Automatisierungstechnik spezialisiert und sollen den Konzern unabhängiger von der Autoindustrie machen. Doch auch dieser traditionelle Geschäftsbereich lief im Berichtsquartal gut, wie Stabilus weiter mitteilte. Umsatztreiber blieben demnach vor allem Gasdruckfedern für Kofferraumdeckel und Motorhauben. Die SDax -Firma peilt für 2016/17 weiter ein Umsatzplus von 17 Prozent auf 865 Millionen Euro an.

  • rtr
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