Stada Tiefe Taschen sind gefragt

Die Stada-Führung hat bewusst auf die Kaufpreis-Maximierung gesetzt. Doch vom Ergebnis sind selbst Experten überrascht. Es zeigt, dass die momentane Übernahmewelle von starkem Anlagedruck geprägt ist. Ein Kommentar.
Das Bieterrennen um den Pharmakonzern zeigt, dass die momentane Übernahmewelle von einem starken Anlagedruck geprägt ist. Quelle: dpa
Stada

Das Bieterrennen um den Pharmakonzern zeigt, dass die momentane Übernahmewelle von einem starken Anlagedruck geprägt ist.

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Es war absehbar, dass der Pharmakonzern Stada nicht zu einem Spottpreis die Eigentümer wechseln wird. Das Management hat mit einer Auktion bewusst auf die Maximierung des Kaufpreises gesetzt. Doch vom Ergebnis sind selbst Experten überrascht. Die Private-Equity-Fonds Bain und Cinven zahlen für Stada einen Preis, der immerhin mehr als dem 40-Fachen des letztjährigen Nettogewinns und dem 23-Fachen des bereinigten Gewinns entspricht. Das gesamte Übernahmevolumen von 5,3 Milliarden Euro ist ein Aufschlag von annähernd 50 Prozent auf den Aktienkurs. Übernahmen mit derartigen Relationen sind selbst in der Pharmabranche nicht an der Tagesordnung.

 
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