„Stärkste Jahresbilanz“
Deutsche Merck lässt Aktionäre am Erfolg teilhaben

Der Darmstädter Pharma- und Spezialchemiekonzern Merck Kgaa will nach einem Milliardengewinn für 2006 die Dividende erhöhen.

dpa-afx DARMSTADT. Für das abgelaufene Geschäftsjahr werde der Hauptversammlung eine Erhöhung der Dividende auf 0,90 Euro pro Aktie vorgeschlagen, teilte die im MDax notierte Gesellschaft am Donnerstag mit. Zusätzlich zu dieser Ausschüttung werde Merck eine einmalige Bonusdividende von 0,15 Euro pro Aktie zahlen. Im Vorjahr hatte Merck 0,85 Euro pro Anteilsschein ausgeschüttet. Die vor dem Verkauf der Generikasparte stehende Gesellschaft erwartet für 2007 vor Sondermaßnahmen ein Plus beim Ebit im gut zweistelligen Bereich und ein Umsatzwachstum im oberen einstelligen Prozentbereich.

Ohne Berücksichtigung des zugekauften Schweizer Biotechnologie-Konzerns Serono und ohne die Sparte Generics erwartet Merck im laufenden Jahr ein Umsatzwachstum im oberen einstelligen Bereich, teilte das Familienunternehmen weiter mit. Für Serono allein erwartet Merck die gleichen Steigerungsraten.

"Mercks Jahresbilanz 2006 war die stärkste, die das Unternehmen jemals in seiner langjährigen Geschichte berichten konnte. Das Rekordergebnis wurde von der soliden Leistung aller Sparten getragen. Hinzu kamen Sondermaßnahmen in Höhe von 219 Mill. Euro, ein verbessertes Finanzergebnis aufgrund geringerer Zinszahlungen sowie eine niedrigere Steuerquote", wird Merck-Chef Michael Römer in der Mitteilung zitiert. Merck hatte bereits Mitte Januar vorläufige Zahlen für 2006 vorgelegt.

Serono habe im Geschäftsjahr 2006 signifikante Zuwächse bei der operativen Marge sowie bei den Gesamterlösen erzielt und damit ein starkes Ergebnis nach Steuern erwirtschaftet, sagte Elmar Schnee, Vorstandschef von Merck Serono am Donnerstag laut Mitteilung. Merck hielt am 23. Februar 99,1 Prozent der tatsächlich ausgegebenen Stimmrechte von Serono. Das Squeeze-Out-Verfahren für die noch ausstehenden Aktien, um 100 Prozent zu erreichen, werde in Kürze starten.

Im vierten Quartal wies Serono - angetrieben durch die Verkaufszahlen des Multiple-Sklerose-Mittels Rebif - einen Umsatz von 739,2 Mill. Dollar aus (VJ: 669,9). Das Betriebsergebnis sank um 18,4 Prozent auf 134,0 Mill. Dollar, während Serono unter dem Strich ein Plus von 35,8 Prozent auf 195,7 Mill. Dollar beim Ergebnis nach Fremdanteilen auswies.

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