Stagnation für 2007erwartet
Maschinenbauer erwarten kurzen Schub

Nach einem Arbeitsplatzzuwachs in diesem Jahr rechnet der deutsche Maschinenbau für 2007 trotz eines erwarteten Produktionswachstums nicht mit einer weiteren Zunahme der Beschäftigtenzahl.

HB BERLIN. Mit einem prognostizierten Wachstum des Produktionsvolumens von zwei Prozent könne die Beschäftigungslage 2007 nur stabil bleiben, sagte der Präsident des Verbandes Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA), Dieter Brucklacher, am Dienstag auf dem Maschinenbau-Gipfel in Berlin. In diesem Jahr werde die Branche erstmals seit Jahren wieder zusätzliche Stellen schaffen. Ihre Zahl werde um etwa 10 000 auf rund 874 000 steigen, sagte Brucklacher. Die Branche gehört zu den größten Arbeitgebern in Deutschland.

In den vergangenen Jahren hatten die Maschinen- und Anlagenbauer Arbeitsplätze abgebaut und Schwankungen in dem stark zyklischen Geschäft vielfach mit Hilfe von Leiharbeitern ausgeglichen. Den letzten Stellenzuwachs verzeichnete die Branche vor fünf Jahren. Damals war die Zahl der Beschäftigten im Jahresdurchschnitt um 10 000 auf 902 000 gestiegen.

Brucklacher bekräftigte auch die Produktionserwartungen des VDMA für das laufende Jahr. Danach soll das Volumen preisbereinigt um fünf Prozent auf 155 Mrd. Euro zulegen.

Die Maschinen- und Anlagenbauer melden seit Monaten Rekord-Auftragseingänge. Die lange Zeit vor allem vom Export getragene Branche profitiert inzwischen auch von der anziehenden Inlandsnachfrage. Viele Unternehmen investieren in Maschinen und Anlagen, nachdem sie sich lange Zeit mit Neuanschaffungen zurückgehalten hatten.

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