Stagnierender Gewinn: Bahntechniker Vossloh kappt Dividende

Stagnierender Gewinn
Bahntechniker Vossloh kappt Dividende

Seit zwei Jahren schwächelt der Bahntechnikkonzern Vossloh nun schon. Das kriegen auch die Aktionäre zu spüren. 2012 konnte der Gewinn nicht gesteigert werden, weshalb die Dividende um 20 Prozent gekürzt wird.
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DüsseldorfDer Bahntechnikkonzern Vossloh kappt bei stagnierendem Gewinn die Dividende. Im operativen Geschäft verharrte der Gewinn (Ebit) 2012 mit 97,5 Millionen Euro auf dem Niveau des Vorjahres, wie der Konzern am Donnerstag im Vorfeld der Bilanz-Presekonferenz in Frankfurt mitteilte. Der Überschuss kletterte nur leicht um fünf Prozent auf 59,2 Millionen Euro. Die Aktionäre sollen eine um 50 Cent auf zwei Euro je Aktie reduzierte Dividende erhalten. Die Erlöse legten im vergangenen Jahr um knapp vier Prozent auf 1,243 Milliarden Euro zu.

Vorstandssprecher Werner Andree kündigte auch für das laufende Jahr stagnierende Gewinne an, während er beim Umsatz ein Plus von fünf bis zehn Prozent anpeilt. „Trotz bereits ergriffener Optimierungsmaßnahmen könnte die Ebit-Marge damit auf rund sieben Prozent im Jahr 2013 zurückgehen,“ erklärte er. Bereits 2012 war die Rendite auf 7,8 (Vorjahr: 8,1) geschrumpft.

Seit 2011 schwächelt Vossloh: Damals gerieten die Geschäfte in Russland und China ins Stocken und führten zu einem Gewinneinbruch. In der Volksrepublik werden zwar inzwischen wieder Bestellungen abgerufen, doch sorgt derweil die Investitionszurückhaltung der europäischen Schuldenstaaten bei Vossloh für zunehmendes Ungemach.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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