Stahlboom sorgt für Gewinnsprung
Thyssen-Krupp startet mit Gewinnsprung ins neue Jahr

Der Mischkonzern Thyssen-Krupp hat im ersten Quartal seinen Vorsteuergewinn fast verdreifacht und bekräftigt seine Prognose, im Geschäftsjahr 2004/05 den Vorsteuergewinn des Vorjahres übertreffen zu wollen.

HB DÜSSELDORF. Der weltweite Stahlboom hat dem Mischkonzern Thyssen-Krupp im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2004/05 einen Gewinnsprung beschert. „ThyssenKrupp ist erfolgreich in das neue Geschäftsjahr gestartet“, teilte der Konzern mit. Der Gewinn aus dem fortgeführten Geschäft vor Steuern und Anteilen Dritter habe im ersten Quartal bei 473 (168) Millionen Euro gelegen.

Thyssen-Krupp präzisierte damit frühere Angaben aus dem Januar, wonach diese Kennzahl bei „deutlich über 400 Millionen Euro“ gelegen habe. Von der Nachrichtenagentur Reuters befragte Analysten hatten im Durchschnitt einen Vorsteuergewinn von 361 Millionen Euro vorausgesagt. Auch unter dem Strich verdiente ThyssenKrupp deutlich mehr: Der Konzernüberschuss stieg auf 275 (100) Millionen Euro.

Der Umsatz legte im ersten Quartal um 20 Prozent auf 10,1 Milliarden Euro zu. Der Auftragseingang stieg - etwas deutlicher als im Januar mitgeteilt - um 17 Prozent auf 10,9 Milliarden Euro. Die Nettofinanzschulden konnte der Konzern zum 31. Dezember 2004 im Vergleich zum Vorjahr um 980 Millionen Euro auf 3,573 Milliarden Euro abbauen.

Für das Gesamtjahr bekräftigte der Vorstandsvorsitzende Ekkehard Schulz die Prognose, das Vorjahresergebnis 2004/05 bei einem Umsatz von gut 41 Milliarden Euro übertreffen zu wollen. Dabei blieben aber die Effekte aus dem Verkauf von Beteiligungen oder Umstrukturierungen unberücksichtigt.

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