Stahlbranche: Arcelor hat sich Dofasco gesichert

Stahlbranche
Arcelor hat sich Dofasco gesichert

Die luxemburgische Arcelor hält mittlerweile 88,38 Prozent des Aktienkapitals des kanadischen Stahlherstellers Dofasco. Für jene Aktionäre, die das Angebot der Europäer bisher nicht angenommen haben, verlängerte Arcelor die Frist.

HB LUXEMBURG. Arcelor teilte am Dienstag mit, das erworbene Aktienkapital entspreche einem Kaufpreis von 3,6 Milliarden Euro. Bis zum 7. März hätten die verbliebenen Aktionäre Zeit, sich für das Arcelor-Angebot zu entscheiden. Konzernchef Guy Dollé erklärte dazu: „Dofasco wird das Zentrum von Arcelors Wachstumsstrategie in Nordamerika und ein Eckpfeiler unserer weltweiten Führung im Bereich von Stahlprodukten für die Automobilherstellung werden“.

Arcelor hat im vergangenen Jahr einen Umsatz von rund 32,6 Milliarden Euro gemacht und beschäftigt rund 96 000 Mitarbeiter in 60 Ländern. Mittal Steel versucht derzeit, Arcelor zu übernehmen. Falls dies gelingen sollte, hat sich Firmeneigentümer Lakshmi Mittal grundsätzlich bereit erklärt, Dofasco an ThyssenKrupp zu verkaufen. Der deutsche Konzern war in der Übernahmeschlacht Arcelor unterlegen.

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