Stahlbranche
Einigung bei Thyssen-Krupp

Der Thyssen-Krupp-Vorstand hat sich mit den Arbeitnehmervertretern im Aufsichtsrat auf den Umbau des Konzerns geeinigt. Das teilte die Arbeitnehmerseite im Anschluss an eine Sitzung des Aufsichtsrats mit. Die massiven Proteste haben sich offenbar ausgezahlt.

HB ESSEN. „Zur Beschäftigungssicherung hat der Vorstand zugesagt und mit seiner Unterschrift bestätigt, dass bei der Umsetzung des Konzeptes keine betriebsbedingten Kündigungen erfolgen werden“, sagte der stellvertretende Aufsichtsratsvorsitzende und IG Metall-Vorstandsmitglied Bertin Eichler.

„Die massiven Proteste und die vielfältigen konzernweiten Aktionen der ThyssenKrupp Belegschaften haben den Vorstand letztendlich davon überzeugt, dass ein Konzernumbau gegen die Beschäftigten chancenlos ist“, sagte der Vorsitzende des Konzernbetriebsrates Thomas Schlenz.

Die geplanten Personalanpassungen sollen sozialverträglich umgesetzt werden, für die Mitarbeiter soll es nicht zu Einkommensverlusten kommen. Vorgesehen ist auch eine Zukunftssicherung für den Stahlstandort Deutschland. Trotz der bereits eingeleiteten Internationalisierung der Stahlsparte mit dem Bau von zwei neuen Werken in Brasilien und den USA seien die deutschen Stahlstandorte und die Belegschaften nicht gefährdet.

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