Stahlbranche
Salzgitter bleibt skeptisch

Der Stahl- und Röhrenhersteller Salzgitter sieht weiterhin keine Anzeichen für ein Ende der Krise. Das zweite Quartal sei ähnlich schlecht gelaufen wie das erste, sagte Vorstandschef Wolfgang Leese auf der Hannover-Messe. Und auch zum Thema Kurzarbeit macht er keine guten Angaben.

HB HANNOVER. Im ersten Halbjahr werde das Unternehmen rote Zahlen schreiben, bei einem Anziehen des Geschäfts in der zweiten Jahreshälfte könne Salzgitter aber noch ein ausgeglichenes Ergebnis erreichen, wiederholte der Salzgitter-Chef frühere Aussagen. Er kündigte weitere Abschreibungen auf Lagerbestände an, allerdings in geringerem Umfang als zuvor.

Derzeit hat das Unternehmen rund 8 000 Mitarbeiter in Kurzarbeit. Daran werde sich bis Juni nichts ändern, sagte der Salzgitter-Chef. „Wir bemühen uns weiter, auf betriebsbedingte Kündigungen zu verzichten.“

Leese geht davon aus, dass die Preise für Stahlträger inzwischen ihren Tiefpunkt erreicht hätten. Bei Blech sei hingegen mit weiteren Rückgängen zu rechnen. Gut läuft nach Aussage des Salzgitter-Chefs weiterhin das Röhrengeschäft - hier seien die Kapazitäten bis zum Jahresende voll ausgelastet.

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