Stahlbranche
Voestalpine mit Verlust im ersten Quartal

Der österreichische Stahl- und Verarbeitungskonzern Voestalpine hat im Auftaktquartal aufgrund des massiven Nachfrageeinbruchs erwartungsgemäß einen Verlust ausgewiesen. Für 2009/10 (per Ende März) erwartet der Konzern mit Sitz in Linz unverändert ein positives operatives Ergebnis, wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte.

HB WIEN. Im ersten Quartal lag der Betriebsverlust (Ebit) bei 24 Mio. Euro nach einem Betriebsgewinn von 357,7 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum. Der Verlust nach Anteilen Dritter belief sich auf 67,3 (Vorjahr: Gewinn von 217,3) Mio. Euro. Der Umsatz sank aufgrund massiver Mengen- und Preisrückgänge um 36,3 Prozent auf 2,07 Mrd. Euro. Von der Nachrichtenagentur Reuters befragte Analysten hatten mit einem Umsatz von 2,14 Mrd. Euro und einem Periodenverlust von 93 Mio. Euro gerechnet.

„Die Mengennachfrage und Preise haben sich seit Ende des ersten Quartals in einigen für die Voestalpine wesentlichen Branchen auf niedrigem Niveau zu stabilisieren begonnen“, sagte Konzernchef Wolfgang Eder. Trotz umfangreicher Sommerstillstände in allen Kundenbranchen strebt die Voestalpine bereits für das laufende zweite Quartal ein ausgeglichenes Betriebsergebnis an. Ergebnisunterstützend wirken sich die gesunkenen Rohstoffpreise und die Kosteneinsparungen aus, hieß es.

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