Stahlerzeuger: Mittal Steel und Arcelor ziehen davon

Stahlerzeuger
Mittal Steel und Arcelor ziehen davon

Nach dem verloren Übernahmekampf um Dofasco droht Thyssen-Krupp, den Kontakt zur Spitze zu verlieren. Im Moment belegt der größte deutsche Stahlhersteller mit 17 Mill. Tonnen Rohstahl Platz zehn der Weltrangliste.

mjh HB DÜSSELDORF. Mit den 4,3 Mill. Tonnen der Kanadier und den 4,4 Mill. Tonnen, die Thyssen-Krupp ab 2008 in Brasilien schmelzen will, wären die Deutschen auf Platz sechs vorgerückt.

Thyssen-Krupp konzentriert sich auf hochwertigen Flachstahl etwa für Auto- und Hausgerätehersteller. Von den 1,1 Mrd. Tonnen Stahl, die 2005 weltweit erzeugt wurden, entfällt ein Viertel auf dieses Segment. Aber auch bei Flachstahl liegen die weltgrößten Stahlhersteller Mittal Steel mit 38 und Arcelor (ohne Dofasco) mit 30 Mill. Tonnen klar vorn. Thyssen-Krupp belegt mit 13 Mill. Tonnen Rang acht.

Analysten halten die Konzentration auf hochwertigen Flachstahl für nicht ideal. Die Renditen in anderen Segmenten seien derzeit höher. „Und als Mischkonzern kann es Thyssen-Krupp kaum schaffen, in allen sechs Geschäftsfeldern zur Weltspitze zu zählen. Dafür hat der Konzern nicht die Ressourcen“, sagt Hermann Reith von der BHF-Bank. Um bei Stahl nicht weiter zurückzufallen, müsse der Konzern sich stärker fokussieren.

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