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Stahlhändler: Klöckner & Co will hunderte Arbeitsplätze streichen

Bei dem Stahlhändler macht sich auch in Hinblick auf das laufende Jahr Pessimismus breit. Daher will Klöckner& Co sein Personal um sechs Prozent reduzieren. Dabei werden betriebsbedingte Kündigungen unvermeidbar sein.

Klöckner & Co Hauptverwaltung in Duisburg. Quelle: dpa
Klöckner & Co Hauptverwaltung in Duisburg. Quelle: dpa

FrankfurtDer Stahlhändler Klöckner & Co will Hunderte Arbeitsplätze streichen. „Insgesamt werden wir unser Personal um sechs Prozent reduzieren“, sagte Vorstandschef Gisbert Rühl der „Financial Times Deutschland“. In der Zentrale in Duisburg werde jede fünfte Stelle wegfallen. „Dabei lassen sich - in allerdings geringem Umfang - betriebsbedingte Kündigungen nicht vermeiden“, sagte Rühl. Derzeit zählt der Stahlhändler noch 11.577 Arbeitsplätze.

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Bereits im November hatte Klöckner & Co angekündigt, Arbeitsplätze streichen und einige Geschäfte verkaufen zu wollen. Damals ließ Rühl aber noch offen, wie viele Stellen wegfallen werden. Mit dem Sparprogramm reagierte der Konzern auf den Preisverfall und die schwächere Stahlnachfrage.

Mit einer nachhaltigen Erholung der Stahlnachfrage rechnet Rühl nicht. „In Europa gehen wir nur von einem kurzfristigen Aufschwung auf.“ Die Kunden füllten zwar derzeit ihre Lager wieder auf, blieben aber vorsichtig. „Wir richten uns darauf ein, dass die Stahlnachfrage in diesem Jahr um bis zu fünf Prozent sinkt, es kann aber noch schlimmer kommen“, sagte Rühl. Damit ist der Stahlhändler deutlich pessimistischer als der europäische Stahlverband Eurofer. Dieser rechnet für das laufende Jahr mit einem Anstieg der Nachfrage um zwei Prozent.

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