Stahlhersteller
Salzgitter will Verlust wieder ausgleichen

Auf der Hauptversammlung demonstrierte Salzgitter Optimismus, dass der Verlust des ersten Quartals locker ausgeglichen werden kann. Zudem gibt es im Vorstand einen Wechsel und damit einen neuen Personalchef.
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Salzgitter/BraunschweigDer Stahlhersteller Salzgitter ist für den weiteren Jahresverlauf trotz hoher Rohstoffpreise und schwieriger Rahmenbedingungen wie die nicht vorhersehbare Entwicklung des Euro zuversichtlich. „Der Trend zeigt aufwärts“, sagte Konzernchef Heinz Jörg Fuhrmann am Donnerstag in der Hauptversammlung in Braunschweig. Trotz eines Fehlbetrags von 19,6 Millionen Euro im ersten Quartal geht Fuhrmann davon aus, dass der zweitgrößte deutsche Stahlkonzern 2012 den Vorjahresumsatz mindestens halten kann.

Unterm Strich hatte das Unternehmen 2011 einen Gewinn von 236 Millionen Euro erwirtschaftet, darin enthalten sind rund 100 Millionen Euro bilanzierte zukünftige Steuerersparnisse durch den Umbau der Konzernstruktur. Die Dividende für 2011 will das Unternehmen um 40 Prozent von 32 Cent auf nun 45 Cent je Aktie erhöhen. Die Ausschüttungssumme steigt damit auf 27 Millionen Euro.

Zudem vermeldete der Konzern einen Wechsel in der Führungsetage. Michael Kieckbusch (50) wird zum 1. April 2013 neuer Personalvorstand der Salzgitter AG. Der Aufsichtsrat des zweitgrößten deutschen Stahlherstellers hat den Diplom-Ökonomen zum Nachfolger von Peter-Jürgen Schneider bestellt. Schneider geht 2013 nach zehnjähriger Vorstandstätigkeit in den Ruhestand. Kieckbusch ist seit 1989 bei Salzgitter tätig. Zurzeit ist er Vorstandsmitglied der Salzgitter Stahl GmbH und Personalchef der drei Stahlgesellschaften in Salzgitter, Peine und Ilsenburg.

dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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