Stahlhersteller
Voestalpine rechnet mit anziehenden Preisen

Der Stahlproduzent Voestalpine rechnet für das laufende Geschäftsjahr mit einem Ergebnis von 900 Millionen Euro. Nach einem schwachen Halbjahr ist das Unternehmen aber optimistisch.
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Wien/DüsseldorfDer von der mauen Wirtschaftslage getroffene österreichische Stahlkonzern Voestalpine rechnet im kommenden Jahr mit einer Erholung der Preise und einem Anziehen der eigenen Geschäfte. „2011 war das erste Halbjahr gut, das zweite weniger. 2012 könnte es umgekehrt sein. Dann dürften sich auch die Preise erholen. Denn die Lager der Kunden sind nur schwach gefüllt“, sagte Generaldirektor Wolfgang Eder in einem am Donnerstag veröffentlichten Gespräch mit der Zeitung „Oberösterreichische Nachrichten“.

Der Linzer Konzern geht nach deutlichen Zuwächsen im ersten Geschäftshalbjahr für den Winter von einer flaueren Nachfrage aus und erwartet für 2011/2012 (per Ende März) ein um zehn Prozent schwächeres Ergebnis von 900 Millionen Euro. Voest fuhr wegen der Krise die Stahlproduktion im dritten Quartal um zehn Prozent zurück. Für die Erlöse im Gesamtjahr zeigte sich der Firmenchef dennoch zuversichtlich. „Wir werden heuer mindestens 11,5 Milliarden Euro, vielleicht an die 12 Milliarden Euro umsetzen. Das wäre ein Rekordumsatz.“

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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