Stahlkocher
Dillinger Hütte steigert Umsatz und Produktion

Der drittgrößte deutsche Stahlkocher blickt auf ein gutes Jahr zurück: Unterm Strich steigerte die Dillinger Hütte ihren Umsatz auf 2,8 Milliarden Euro. Auch die Aussichten scheinen gut - auch bei Georgsmarienhütte.
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DillingenDie Dillinger Hütte kocht wieder mehr Stahl. 2011 steigerte der drittgrößte deutsche Stahlkocher seinen Umsatz im Vorjahresvergleich von rund 2,1 Milliarden Euro auf rund 2,8 Milliarden Euro, die Rohstahlproduktion
legte von 2,1 Millionen Tonnen auf knapp 2,5 Millionen Tonnen zu. Das berichtete Vorstandschef Karlheinz Blessing am Dienstag in Dillingen.

Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) schrumpfte von 368 Millionen Euro auf 205 Millionen Euro. Das Unternehmen führte dies vor allem auf einmalige Sondereffekte durch eine Bilanzrechtsänderung 2010 zurück. Ohne diese Sondereffekte hätte es nach Unternehmensangaben eine Steigerung gegeben. Blessing sprach von einem „guten Jahr“.

Für 2012 erwartet das Unternehmen, dass sich die Lage „trotz großer Unsicherheiten, die das konjunkturelle Umfeld prägen“, stabilisiert. 2010 hatte die Dillinger Hütte einen Umsatzrückgang hinnehmen müssen.

Der Stahlspezialist Georgsmarienhütte hat ebenfalls Zahlen vorgelegt und im vergangenen Jahr den Wachstumskurs fortgesetzt. Der konsolidierte Gruppenumsatz stieg um 458 Millionen Euro auf 2,86 Milliarden Euro. Der Gruppenüberschuss kletterte von 19 auf 52 Millionen Euro, teilte die Georgsmarienhütte Holding mit.

Auch die Zahl der Mitarbeiter wuchs auf 10.566 (2010: 9667). 2009 war der Stahlspezialist wegen der weltweiten Wirtschaftskrise in die roten Zahlen gerutscht. Die Gruppe mit derzeit 48 Einzelunternehmen habe sich auf die Kernmärkte Mobilität, Energie und Maschinenbau konzentriert, und erwarte auch für 2012 eine gute Konjunktur, hieß es.

dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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  • Kann ja nur noch weiter berg ab gehen jetzt wo nur BWLer und Juristen das sagen haben... Armselig!

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