Stahlkocher: Posco steht unter Druck

Stahlkocher
Posco steht unter Druck

Immer stärker bekommt der führende südkoreanische Stahlkonzern Posco den Preisdruck in der Branche und die Überproduktion im Nachbarland China zu spüren.

HB SEOUL. Im Schlussquartal 2005 brach der Gewinn im Vorjahresvergleich um 68 Prozent auf 382 Mrd. Won (etwa 322,5 Mill. Euro) ein, wie der weltweit fünftgrößte Stahlkocher am Donnerstag in Seoul mitteilte. Der Umsatz fiel in dem Berichtszeitraum um 7,3 Prozent auf 5,2 Billionen Won (4,4 Mrd. Euro).

Trotzdem wies das Unternehmen für das Gesamtjahr 2005 noch eine Gewinnsteigerung von 4,9 Prozent auf 4,13 Billionen Won aus. Auch der Umsatz legte den Angaben zufolge um 9,6 Prozent auf 21,6 Billionen Won zu. Wegen der steigenden Importe aus China erwartet Posco jedoch für das laufende Jahr einen Umsatzrückgang von zwölf Prozent auf 20 Billionen Won.

Um besser mit den preiswerteren Produkten aus China mithalten zu können, sah sich Posco im vierten Quartal 2005 gezwungen, die Stahlpreise zwei Mal zu senken. Trotz des Drucks durch die Importe billigeren Stahls will Posco seine Investitionen in diesem Jahr um 5,4 Prozent auf 3,9 Billionen Won erhöhen.

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