Stahlkonzern
Salzgitter fährt Rekordgewinn ein

Der Stahl- und Röhrenkonzern Salzgitter blickt hoffnungsfroh aufs Gesamtjahr. Kein Wunder, konnte Salzgitter in den ersten neun Monaten auch einen Rekordgewinn einfahren.

HB FRANKFURT. Deutschlands zweitgrößter Stahlkonzern Salzgitter profitiert von den in diesem Jahr vorübergehend stark gestiegenen Stahlpreisen und hat seine Gewinnprognose für das Gesamtjahr konkretisiert. Das Unternehmen werde 2008 einen operativen Konzerngewinn vor Steuern von nahezu 1,2 Mrd. Euro erwirtschaften.

Auch nach eventuellen bilanziellen Maßnahmen im Zuge des Jahresabschlusses werde das Vorsteuerergebnis im Rahmen der bisherigen Prognose von mehr als einer Milliarde Euro liegen. In den ersten neun Monaten steigerte das Unternehmen seinen Vorsteuergewinn auf 1,01 Mrd. Euro (Vorjahr: 980 Mio. Euro). Der Überschuss lag mit 689 (595) Mio. Euro deutlich über Vorjahresniveau. Der Umsatz legte um 29 Prozent auf 9,64 Mrd. Euro zu. Zum Wachstum trug auch das starke Röhren- und Maschinenbaugeschäft bei.

Für die kommenden Monate erwartet Salzgitter allerdings einen Nachfragerückgang. „Im Kurzfristgeschäft ist parallel zum Bestandsabbau bei verschiedenen Abnehmern mit einer verhaltenen Nachfrage zu rechnen, auf die wir mit Produktionskürzungen reagieren“, teilte Salzgitter mit.

Insgesamt werde der Bereich Stahl das Rekordergebnis aus dem Vorjahr nicht übertreffen können. Auch im Stahlhandelsbereich sei mit Einschnitten zu rechnen. Dennoch werde die Handelsdivision im vierten Quartal ein weiteres zufriedenstellendes Ergebnis einfahren, mit dem in Summe ein neues Rekordresultat für das Geschäftsjahr erreichbar erscheine. Die Maschinenbausparte werde den hohen Vorjahresumsatz nicht mehr übertreffen können.

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