Stahlkonzern
Voestalpine verdient prächtig

Der größte österreichische Stahlkonzern Voestalpine hat im ersten Halbjahr des laufenden Geschäftsjahres ein Rekordergebnis erzielt und wie von den Analysten erwartet die Jahresprognose für das Betriebsergebnis angehoben.

HB WIEN. Im Gesamtjahr 2005/06 (zum 31. März) werde das Ebit auf über 600 Mill. Euro steigen, teilte das Unternehmen am Dienstag mit. Bisher war Voestalpine-Chef Wolfgang Eder von einem operativen Ergebnis von mindestens 550 Mill. Euro ausgegangen. Im abgelaufenen Geschäftsjahr war das Ebit bei 552,5 Mill. Euro gelegen.

Den optimistischen Ausblick begründete das Unternehmen vor allem mit der anziehenden Nachfrage bei steigenden Preisen in den Kernsparten Stahl und Bahnsysteme. Vor allem die Öl- und Gasförderindustrie verlange stark nach den Produkten der Voestalpine.

Im zweiten Quartal 2005/06 legte die Voestalpine bei Umsatz und Ergebnis stark zu und übertraf den Reuters-Konsensus. Bei einem Konzernumsatz von 1,59 (1,38) Mrd. Euro sei im zweiten Quartal das Ebit auf 166,6 (revidiert 99,0) Mill. Euro gestiegen. Der Periodenüberschuss habe sich auf 112,3 (rev. 55,4) Mill. Euro erhöht. Der Konsensus für das Ebit war bei 149 Mill. Euro, für den Überschuss bei 104,9 Mill. Euro gelegen.

Für das erste Halbjahr 2005/06 nannte der Konzern einen Umsatz von 3,3 (2,7) Mrd. Euro. Unter dem Strich haben die Linzer 260,4 (111,1) Mill. Euro verdient.

Die Hauptsparten Stahl und Bahnsysteme seien besonders gewachsen. In der Division Stahl sei bei einem Umsatz von 1,75 (1,4) Mrd. das Ebit im Halbjahr 2005/06 auf 234,5 (111,6) Mill. Euro mehr als verdoppelt worden. Das Preisniveau sei um rund ein Viertel über dem des Vorjahreszeitraums gelegen, hieß es. Der Konzern erhöhte die Rohstahlproduktion in den ersten sechs Monaten um 12,6 Prozent auf 3,22 Mill. Tonnen. Nach einem Absatzdämpfer im Sommer hätten die Verkaufsmengen zuletzt wieder zugelegt.

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