Stahlproduzent
Salzgitter hebt Stahlpreise zum vierten Quartal an

Deutschlands zweitgrößter Stahlproduzent Salzgitter hebt seine Preise zum vierten Quartal weiter an. Für Flachstahl verlange Salzgitter 30 Euro je Tonne mehr, teilte das Unternehmen am Montag auf Anfrage mit.

HB HANNOVER. Der Basispreis für Grobbleche steige auf mindestens 950 Euro je Tonne, was einer Erhöhung um bis zu 120 Euro entspreche. Grund sei die ernorme Verteuerung der Rohstoffe. Salzgitter zahlt nach eigenen Angaben beim Einkauf von Kokskohle 200 Prozent mehr als im Vorjahr, beim Erz 65 bis 85 Prozent mehr.

Auf die Spitzennotierungen am Rohstoffmarkt hatte Salzgitter bereits zum dritten Quartal mit einem Preisschritt bei Flachstahlprodukten um 150 Euro je Tonne reagiert, was einem Aufschlag von bis zu einem Fünftel entsprach. Die Preise einzelner Stähle variieren je nach Produktqualität stark.

Während Salzgitter noch seine Preise erhöht, beginnen asiatische Konkurrenten Händlern zufolge bereits mit Preissenkungen. Aufgrund geringerer Nachfrage habe Chinas größter Stahlkonzern Baosteel seinen Preis für kaltgewalzten Stahl um knapp fünf Prozent gesenkt, sagten Händler unter Berufung auf Firmenangebote. Zudem reagiere Baosteel auf den verschärften Wettbewerb am Stahlmarkt.

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