Stahlzulieferer
SKW erwartet Ende der Rekordfahrt

Der Stahlzulieferer aus Bayern sieht dem zweiten Halbjahr nicht durchweg positiv entgegen. Legte das Unternehmen in den ersten sechs Monaten noch eine Rekordfahrt hin, erwartet man bei SKW nun weniger Wachstum.
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MünchenDer bayerische Stahlzulieferer SKW Stahl-Metallurgie erwartet für das zweite Halbjahr niedrigere Wachstumsraten. Die Rekordfahrt der ersten sechs Monate werde sich im restlichen Jahresverlauf nicht fortsetzen lassen, teilte das Unternehmen am Dienstag mit.

Bereits im abgelaufenen Vierteljahr legten die Einnahmen von SKW schon nicht mehr so stark zu wie im Auftaktquartal. Verglichen mit dem Vorjahreszeitraum kletterte der Umsatz um knapp neun Prozent auf 114,6 Millionen Euro, wie aus dem Zwischenbericht hervorgeht. Der Gewinn schrumpfte auch wegen Investitionen in neue Auslandswerke um 16 Prozent auf 3,36 Millionen Euro.

Für das Gesamtjahr bekräftigte SKW, die Rekordeinnahmen mit Veredelungszusätzen für die Stahlherstellung verzeichnet, einen Umsatz von mehr als 380 Millionen Euro zu erwirtschaften. Das operative Ergebnis (Ebitda) werde über 32 Millionen Euro liegen. Auch für das kommende Jahr peilt SKW neue Höchstmarken bei Umsatz und Gewinn an. Allerdings wachsen bei Vorstandschefin Ines Kolmsee die Konjunktursorgen. Die Prognose setze voraus, dass die aktuellen Aussichten für die Welt- und Stahlkonjunktur bestehen bleiben. Es sei allerdings nicht abschätzbar, ob die Unsicherheiten an den Kapitalmärkten die Realwirtschaft erschüttern könnten.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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