Stammwerk Gütersloh betroffen
Miele meldet erneut Kurzarbeit an

Der Hausgeräte- Hersteller Miele plant erneut Kurzarbeit. Eine Unternehmens-Sprecherin bestätigte, dass für die Monate Oktober, November und Dezember im Stammwerk in Gütersloh jeweils eine Woche Kurzarbeit vorgesehen sei. Dies betrifft rund 1 500 der knapp 5 000 Beschäftigten im dem Werk.

gil DÜSSELDORF. In Gütersloh stellt das Familienunternehmen Waschmaschinen und Trockner her. Bereits im vergangenen Herbst und im April hatte Miele Kurzarbeit angeordnet, um die schwache Nachfrage zu kompensieren. Berichte über einen Personalüberhang von 120 Stellen in der Produktion wollte die Sprecherin nicht bestätigen.

Die schwache Nachfrage vor allem im Inland hat Miele bereits zu Kostensenkungen gezwungen Die Zahl der Vertriebszentren wurde von 14 auf acht reduziert, was bis Ende dieses Jahres 300 bis 350 Stellen im Vertrieb kosten wird.

Vom bisher sehr hoch gehaltenen Prinzip der ausschließlichen Produktion in Deutschland ist Miele inzwischen wie die gesamte Konkurrenz abgerückt. Seit Januar fertigt das Unternehmen Toplader-Waschmaschinen in Tschechien. Allerdings sind dort erst 100 Personen beschäftigt, während es in Deutschland 11 400 sind. Im Ende Juni abgeschlossenen Geschäftsjahr 2002/03 war der Umsatz des Unternehmens um 2,5 Prozent auf 2,2 Mrd. Euro gesunken.

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