Stammwerk in Stuttgart
Daimler mit Betriebsrat über Arbeitszeiten einig

Daimler und der Betriebsrat im Stammwerk des Autobauers in Stuttgart-Untertürkheim haben ihren Streit über die künftigen Arbeitszeiten beigelegt. Die Arbeitgeberseite konnte sich mit ihrer Forderung nach weitreichender Flexibilisierung der Arbeitszeit nicht durchsetzen.

HB STUTTGART. Wie die Arbeitnehmervertretung am Mittwoch mitteilte, hat sich die Werksleitung mit der Forderung nach weitreichender Flexibilisierung der Arbeitszeit nicht durchgesetzt. Dennoch sei vereinbart worden, dass ein neues Getriebe für zwei Mercedes-Kompaktmodelle in Untertürkheim gebaut und nicht an einen Zulieferer vergeben wird. Dadurch würden ab 2010 rund 300 Arbeitsplätze im Werk gesichert.

"Das Mitbestimmungsrecht des Betriebsrat bei der Arbeitszeit bliebt voll erhalten", sagte Betriebsratschef Helmut Lense. Entgegengesetzte Pläne des Managements seien abgewehrt worden. Künftig könne die Werkleitung pro Mitarbeiter und Jahr maximal drei zusätzliche Produktionsschichten anordnen oder die gleiche Zahl ausfallen lassen.

Das Management hatte ursprünglich darauf gedrängt, dass pro Woche in bis zu 18 Schichten produziert werden sollte, was bis zu drei zusätzliche Schichten pro Woche bedeutet hätte. Die Arbeitszeit sollte zudem täglich zwischen sechs und zehn Stunden schwanken, Mehrarbeitszuschläge sollten gestrichen werden.

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