Standort Berlin betroffen
Bosch-Siemens baut weitere Stellen ab

Bei Deutschlands führendem Hausgeräte- Hersteller Bosch-Siemens gehen wegen des schrumpfenden Absatzes von Waschmaschinen in diesem Jahr hunderte Arbeitsplätze verloren.

HB/dpa MÜNCHEN/BERLIN. Seit Jahresanfang seien im Werk Berlin 290 von knapp 1600 Jobs gestrichen worden, sagte am Montag eine Konzernsprecherin. Weitere 80 Stellen stünden in Berlin zur Disposition. Die sinkenden Preise machten dem Unternehmen zu schaffen.

Die Sprecherin sagte, der Stellenabbau komme aber nicht überraschend, sondern sei seit längerem angekündigt worden. Bereits 2002 waren beim Produzenten von Wasch- und Spülmaschinen sowie Wäschetrocknern 440 Stellen weg gefallen.

Einem Zeitungsbericht zufolge sollen auch an anderen Standorten in Deutschland Arbeitsplätze auf der Kippe stehen oder ins Ausland verlagert werden. Dies dementierte das Unternehmen. Die BSH ist ein Joint Venture des Stuttgarter Automobilzulieferers Robert Bosch und des Münchner Elektronikkonzerns Siemens. Das Unternehmen erwirtschaftete 2002 einen Umsatz von rund 6,3 Milliarden Euro.

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