Standortoptimierung ist erschöpft
Drägerwerk prüft alternative Standorte für Medizinsparte

Der Lübecker Hersteller von Medizin- und Sicherheitstechnik, Drägerwerk, stellt angesichts des gestiegenen Wettbewerbsdrucks und der eigenen Strukturen den Stammsitz seiner Sparte Medical in Schleswig-Holstein auf den Prüfstand.

HB HAMBURG. Dabei schließt das Unternehmen nach Angaben vom Donnerstag auch eine Verlagerung von Teilen der Sparte ins Ausland nicht aus. In Lübeck sind in der Medizintechnik rund 1 600 Mitarbeiter beschäftigt, weltweit zählt der Konzern insgesamt gut 10 000 Beschäftigte.

„Unsere Optimierungsmöglichkeiten am heutigen Standort sind mit den laufenden Programmen weitgehend ausgeschöpft“, sagte Vorstandschef von Dräger Medical, Wolfgang Reim. Die heutigen Strukturen seien nur bedingt für das weitere Wachstum des Unternehmens geeignet. „Jetzt müssen für Dräger Medical Alternativen in Lübeck, im Umkreis oder in Norddeutschland, aber auch im Ausland geprüft werden.“ Dazu werde eine Standortanalyse erstellt, um bis Ende des Jahres eine Entscheidung herbeizuführen.

Die im Index für Technologiewerte TecDax notierte Drägerwerk AG ist in den vergangenen Jahren stark gewachsen. Der Konzern erzielt inzwischen drei Viertel ihres Jahresumsatzes von zuletzt 1,4 Milliarden Euro im Ausland.

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