Standortschließungen werden geprüft
Kodak verkauft seine deutschen Labore

Als Folge des Boom des digitalen Fotografie steigt der Fotohersteller Kodak in Deutschland aus der Entwicklung von Bildern aus und verkauft seine zehn Laborbetriebe.

HB STUTTGART. Die deutsche Kodak GmbH verkauft ihren Privatkunden-Fotoservice an die neu formierte Laborgesellschaft BHG Color & Print in Heidelberg. Mit dem Eigentümerwechsel ändere sich für die rund 1 500 Mitarbeiter nichts, teilte Kodak am Donnerstag in Stuttgart mit. Die Beschäftigungsverhältnisse würden mit allen Rechten und Pflichten weitergeführt. Allerdings sagte Kodak- Geschäftsführer Martin Wolgschaft, dass angesichts des Zusammenführens zweier großer Laborbetriebe eine Konsolidierung auf der Hand liege.

Wann welche Standorte geschlossen würden, müsse noch geprüft werden. Kodak betreibt bundesweit zehn Laborbetriebe. Wolgschaft wird von Kodak an die Spitze des neuen Laborbetriebs wechseln. Die Color & Print GmbH & Co.KG hat kürzlich das Berliner Großlabor Wegert und die V-Dia-Laborgruppe übernommen. Das Großkundengeschäft will Kodak aber weiterhin behalten. Zur Begründung für die Transaktion sagte Helmut Reissmüller, Chef des Kodak Fotoservices, dass man angesichts der dynamischen Entwicklung der Digitalfotografie und des rückläufigen analogen Bildergeschäfts vor der Herausforderung stehe, in hohem Maße flexibel auf die gravierenden Veränderungen im Bildergeschäft reagieren zu müssen.

Über den Kaufpreis machte Kodak keine Angaben. Außerdem macht die deutsche Kodak GmbH auch keine Angaben zu ihrem Umsatz oder Gewinn.

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