Starke Einbußen beim Bestseller Sortis - Vertrieb wird stärker auf Fachärzte ausgerichtet
Pfizer rechnet in Deutschland erst 2006 wieder mit Wachstum

Drastische Einbußen bei seinem Spitzenprodukt Sortis werden dem Pharmakonzern Pfizer 2005 einen weiteren Umsatzrückgang in Deutschland bescheren. Allerdings sieht der Pharmariese dank mehrerer Neuentwicklungen gute Chancen für eine relativ schnelle Trendwende.

KARLSRUHE. Deutschland-Chef Walter Köbele geht davon aus, dass man die Talsohle spätestens im ersten Halbjahr 2006 durchschreiten wird. „Für das Gesamtjahr 2006 rechnen wir wieder mit einem Umsatzwachstum. Und vor allem 2007 werden wir die Früchte der Neueinführungen und unserer Neustrukturierung ernten“, sagte er im Gespräch mit dem Handelsblatt. Grundlage für die Zuversicht sind vor allem mehrere neue Produkte, die Pfizer 2006 auf den Markt bringen will, darunter das inhalierbare Insulin Exubera und das neuartige Krebsmittel Sutent.

Daneben dürfte auch der Basiseffekt die Wachstumsprognosen stützen. Denn Pfizer wird 2005 in Deutschland voraussichtlich ausgesprochen schwach abschneiden. Köbele nennt zwar keine Umsatzprognosen, Daten von Marktforschern deuten aber auf zweistellige Einbußen. Nach Zahlen von Insight Health hat der US-Konzern im deutschen Apothekengeschäft in den ersten sieben Monaten fast ein Fünftel an Umsatz verloren, während der Gesamtkonzern leicht zulegte.

Hauptanteil daran hat die Sondersituation beim Cholesterinsenker Sortis, dessen Umsatz als Folge der neuen Festbetrags-Regelungen um zwei Drittel eingebrochen ist. Zudem muss Pfizer den Patentablauf beim Blutdruckmittel Norvasc und Einbußen beim Schmerzmittel Celebrex verkraften.

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