Starkes Umsatzwachstum Grundig feiert seine Wiedergeburt

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Grundig war über Jahrzehnte der führende Produzent von Fernsehgeräten in Deutschland. Neben TV-Apparaten hatten die Franken aber kaum andere Produkte im Angebot. Dies führte dazu, dass Grundig von der Marktsättigung im TV-Bereich und den kräftig fallenden Preisen besonders betroffen war. Letztlich musste das Unternehmen, das in seiner Blütezeit 38 000 Menschen beschäftigte, im Frühjahr 2003 Insolvenz anmelden.

Grundig Intermedia beschäftigt derzeit 450 Mitarbeiter, 250 davon in Deutschland. Vom legendären Grundig-Konzern sind im wesentlichen nur die Entwicklungs-, Marketing- und Vertriebs-Abteilungen erhalten geblieben. Produziert wird von Fremdfirmen, vor allem von Mutter Beko.

Von dem in Betrieb genommenen Logistik-Zentrum aus sollen Kunden in Deutschland und den Benelux-Staaten beliefert werden. In einem europaweiten Standortwettbewerb hatte sich die Unternehmensführung für Nürnberg entschieden. In gewisser Weise kehre Grundig damit zu seinen Wurzeln zurück: Das Zentrallager sei in einer Fabrikhalle untergebracht, in der der frühere Grundig-Konzern bis 1996 Videorekorder hergestellt habe, berichtete Roth. Grundig habe die Halle von einem englischen Immobilienfonds angemietet, der sie aus der Insolvenzmasse übernommen hatte.

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