Starkes Wachstum im US-Schuhgeschäft: Reebok macht großen Sprung

Starkes Wachstum im US-Schuhgeschäft
Reebok macht großen Sprung

Der zweitgrößte US-Sportschuh-Hersteller Reebok International hat im vierten Quartal sowie im Gesamtjahr 2003 mit Hilfe neuer Produkte einen deutlichen Gewinn- und Umsatzanstieg verbucht.

HB NEW YORK/MÜNCHEN. In den letzten drei Monaten 2003 sei der Gewinn um 70 % auf 28,1 (Vorjahr: 16,5) Mill. Dollar oder 44 Cent je Aktie (27) gestiegen, teilte der in Canton in Massachusetts ansässige Konkurrent von Adidas-Salomon, Puma und Nike am Mittwoch mit. Damit wurden die Erwartungen der Analysten klar übergetroffen, die einen Gewinn von 41 Cent je Aktie prognostiziert hatten.

Zu dem Wachstum des zweitgrößten US-Schuhersteller trug ein starkes Geschäft mit Schuhen und Sportkleidung in den USA bei, wo andere Hersteller wie Adidas derzeit Probleme haben: Der Schuhverkauf stieg um 17 % auf 228,4 Mill. Dollar, das Geschäft mit Sportkleidung um sieben Prozent auf 155,1 Mill. Dollar. Insgesamt stieg der Netto-Umsatz um elf Prozent auf 843,6 Mill. Dollar.

Für 2004 sagte Reebok ein Ergebniswachstum von 15 % voraus, was im Rahmen der Analystenprognosen liegt. Der Umsatzzuwachs werde sich im mittleren einstelligen Prozentbereich bewegen, teilte der Konzern weiter mit. Reebok-Aktien gaben im Handelsverlauf gegen den Markttrend um mehr als 0,9 % nach.

Die Sportartikelbranche ist seit mehr als drei Jahren im Aufwind, da sich die Konzerne mit ihrer sportlichen Lifesytlemode von der Konsumflaute abkoppeln konnten. Vor allem Puma konnte dank stark wachsender Nachfrage nach seiner auch in der Freizeit getragenen Sportbekleidung regelmäßig die Erwartungen der Analysten übertreffen. Zusätzliche Impulse erwartet die Branche von zwei Großereignissen in diesem Jahr: Die Fußball-Europameisterschaft in Portugal und die Olympischen Sommerspiele in Athen dürften den Absatz von Sportartikeln ankurbeln. Nach der Fußball-Weltmeisterschaft in Südkorea und Japan 2002 hatte Adidas-Salomon prozentual zweistellige Wachstumsraten in Asien verzeichnet.

Nach Reebok legt Adidas-Salomon, weltweit die Nummer zwei nach Nike, am Donnerstag und der heimische Konkurrent Puma am Freitag vorläufige Geschäftszahlen für 2003 vor.

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