Steigende Nachfrage
Gute Chancen für australische Diamanten

Die Nachricht vom Ausbau der Argyle-Diamantenmine in Westaustralien hat in diesen Tagen das Interesse der Märkte auf einen wenig beachteten Sektor der australischen Rohstoffindustrie gelenkt.

SYDNEY. Der globale Bergbaukonzern Rio Tinto will als Betreiber der Diamantenmine Argyle rund 1,2 Mrd. austr. Dollar (760 Mill. Euro) in die Expansion der Mine investieren. Dadurch will Rio Tinto die Nutzungszeit von Argyle um zehn Jahre bis 2018 ausdehnen.

Weite Teile der australischen Diamantenindustrie befanden sich in den vergangenen Jahren in einer Art Dornröschenschlaf. Während der Rest der Ressourcenindustrie von der größten Nachfrage seit mehreren Jahrzehnten profitierte und der Preis von Firmen, die Eisenerz und Uran fördern, in neue Höhen schoss, blieb es bei Diamanten weitgehend still.

Die meisten der zwölf an der australischen Börse ASX kotierten Diamantenfirmen waren und sind vergleichsweise wenig gefragt. Zwar stieg der Wert einzelner Diamanten-Explorationsfirmen wie Kimberley Diamonds, Blina Diamonds, Elkedra Diamonds und Rox Resources im Verlauf dieses Jahres entsprechend dem anderer Firmen aus dem Rohstoffsektor. Doch die Titel der übrigen Diamantenfirmen dagegen erlitten Rückschläge im Kurs von bis zu 40 Prozent.

Rio Tinto, deren Aktien wie die aller großen Rohstoffunternehmen von der so genannten „China-Hausse“ profitieren, gehören schon deshalb nicht zu den Verlieren, weil Diamanten für den auf Basisrohstoffe konzentrierten Konzern nur ein Seitengeschäft sind – wenn auch ein wichtiges.

Glaubt man aber den Experten, steht der australischen Diamantenindustrie eine Renaissance bevor. Die Bedingungen im internationalen Diamantenhandel verbessern sich zugunsten der Anbieter. Insofern haben Branchenkenner die Hoffnung, dass gerade diese Unternehmen in den kommenden Monaten zu den Gewinnern an der australischen Börse gehören.

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