Steigende Rohstoffkosten belasten
Zulieferer Delphi schreibt wieder rote Zahlen

Der US-Zulieferer leidet unter Produktionskürzungen in der nordamerikanischen Fahrzeugindustrie und hohen Materialkosten. Daher gab es im abgelaufenen Quartal erneut einen Verlust.

HB CHICAGO. Der Nettoverlust in den drei Monaten habe 114 Millionen Dollar oder 20 Cent je Aktie nach 353 Millionen Dollar im Vorjahresquartal betragen, teilte der Konzern am Montag vor US-Börseneröffnung mit. Die Restrukturierungskosten hätten insgesamt 25 Millionen Dollar nach 356 Millionen Dollar im Vorjahr ausgemacht.

Ohne Berücksichtigung der Kosten lag der Verlust bei 66 Millionen Dollar und damit im Rahmen der Erwartungen von Reuters befragter Analysten. Der Nettoumsatz stieg im Berichtsquartal auf 6,65 Milliarden Dollar von 6,56 Milliarden Dollar.

Delphi hatte insbesondere unter Produktionskürzungen des US-Autoriesens General Motors zu leiden, dem Delphi im vergangenen Jahr mehr als die Hälfte seines Umsatzes verdankte. Auch steigende Kosten für Stahl und andere Rohstoffe hatten das Ergebnis belastet. Delphi hatte kürzlich bereits Kosteneinsparungen angekündigt.

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