Steigende Stahlkosten
Arcelor greift Autobauern tiefer in die Tasche

Die Autohersteller in Europa müssen sich einem Bericht zufolge auf eine Steigerung der Stahlpreise von etwa 60 Prozent einstellen. Der Stahlkonzern Arcelor Mittal kündigte an, in den nächsten Wochen und Monaten die Preise in mehreren Schritten in diesem Ausmaß anzupassen, wie die Automobilzeitschrift "Auto Motor und Sport" in einer Vorabmeldung am Samstag berichtete.

HB KÖLN. Damit solle ein drastischer Preisanstieg im kommenden Jahr vermieden werden. Grund seien die hohe Nachfrage nach Stahl und die gestiegenen Energiekosten.

Der Marktanteil in Europa liegt nach Angaben des Unternehmens bei 50 Prozent. Arcelor Mittal liefert dem Bericht zufolge rund 23 Prozent des Stahlbedarfs der deutschen Autohersteller. Wegen der Krise der US-Autohersteller erwartet der Konzern für dieses Jahr einen insgesamt stagnierenden Stahlabsatz auf hohem Niveau bei leicht anziehendem Umsatz.

"Ich erwarte beim Umsatz eine leichte Steigerung, die vor allem aus den Preiserhöhungen resultieren wird", sagte der Vizepräsident der Automobilsparte, Jean-Luc Maurange, dem Magazin. "Beim Absatz indes erwarten wir eine Stagnation. Zwar wachsen wir weiter in Westeuropa. Allerdings spüren wir schon die Schwäche des nordamerikanischen Markts." Die Autosparte von Arcelor Mittal hat 2007 einen Umsatz von 14,4 Milliarden Euro erwirtschaftet.

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