Steigender Umsatz
Böwe sieht Rot

Im ersten Quartal dieses Jahres hat der Kuvertieranlagen-Hersteller Böwe Systec auf Grund gestiegener Zinsaufwendungen seinen Verlust ausgeweitet.

HB FRANKFURT. Der Umsatz habe sich hingegen dank einer für das Unternehmen vorteilhaften Entwicklung der Wechselkurse um 15 Prozent auf 109,5 Mill. Euro verbessert, teilte die Augsburger Firma am Dienstag mit. Böwe produziert und vertreibt über die im vergangenen Jahr vollständig übernommene US-Firma Bell + Howell in den USA, die Erträge gehen jedoch in Euro in die Bilanzen ein. Die europäische Gemeinschaftswährung hat in den vergangenen Monaten im Vergleich zum Dollar stetig an Wert gewonnen.

Der Nettoverlust habe auf drei (Vorjahreszeitraum: minus 2,4) Mill. Euro zugenommen. Grund dafür sei die erheblich gestiegene Zinsaufwendung durch die Verschuldung für den Bell + Howell-Kauf gewesen. Das Ergebnis vor Steuern und Zinsen (Ebit) legte hingegen um 27 Prozent auf 1,4 Mill. Euro zu. Das erste Quartal ist bei Böwe traditionell das schwächste im Geschäftsjahr.

Für das Gesamtjahr 2006 bestätigte Böwe seine bisherige Prognose, bei einem Auftragsbestand auf dem derzeitigen Niveau einen Umsatz von rund 490 Mill. Euro erreichen zu wollen. Von Januar bis März verbesserte sich der Auftragseingang auf 111,7 (Vorjahreszeitraum: 97) Mill. Euro. Beim Nettoergebnis für das laufende Jahr erwartet das Unternehmen weiterhin mehr als 20 Mill. Euro. 2005 verzeichnete das Unternehmen einen Umsatz von 462 Mill. Euro und einen Überschuss von 19 Millionen.

Die im Kleinwerteindex SDax notierte Böwe-Aktie lag ein Prozent im Minus bei 49,50 Euro.

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