Stellenabbau
Sparprogramm bei Glaxo-Smithkline

Der weltweit zweitgrößte Pharmakonzern macht es wie die Konkurrenz: Glaxo-Smithkline schnallt den Gürtel enger und baut Stellen ab. Gleichzeitig steigerte der Konzern im vierten Quartal seinen Umsatz.

HB LONDON. Der weltweit zweitgrößte Pharmakonzern Glaxo-Smithkline will weiter sparen und dabei Stellen abbauen. So sollten bis 2011 pro Jahr 1,7 Milliarden Pfund (1,9 Milliarden Euro) eingespart werden, teilte das britische Unternehmen am Donnerstag in London mit.

Das ist eine Milliarde Pfund mehr als zuvor geplant. Wie viele Jobs wegfallen, wurde nicht bekannt. Medien hatten zuvor von bis zu 10 000 gefährdeten Stellen berichtet. Grund für das Sparprogramm ist unter anderem die Konkurrenz durch Nachahmerprodukte, sogenannte Generika.

Gleichzeitig teilte das Unternehmen mit, im vierten Quartal dank des schwachen Pfundes seinen Umsatz um 16 Prozent auf 6,9 Milliarden Pfund gesteigert zu haben.

Glaxo-Smithkline beschäftigt rund 100 000 Menschen, in Deutschland sind es nach eigenen Angaben 3 200 Mitarbeiter an mehreren Standorten. Vergangene Woche hatte bereits die Konkurrenz Astra Zeneca angekündigt, bis 2013 etwa 15 000 Jobs abzubauen.

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