Stellenstreichungen
Quiksilver übernimmt Rossignol

Nach Gewerkschaftsangaben wird der US-Sportbekleidungshersteller Quiksilver den weltgrößten Ski-Hersteller Rossignol übernehmen. Quiksilver wolle 152 der 2 900 Stellen bei dem französischen Wintersportspezialisten streichen, teilte die Gewerkschaft CGT am Montag in Grenoble mit.

HB GRENOBLE. Der Präsident des Rossignol-Aufsichtsrates und Großaktionär Laurent Boix-Vives (78), der 45 % des Kapitals und 63 % der Stimmrechte halte, habe in den Verkauf eingewilligt. Die Übernahme solle am Dienstag der Belegschaft mitgeteilt werden.

Rossignol hatte in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2004/05 (bis Ende März) einen währungsbedingten Umsatzrückgang um 0,5 % auf 394,2 Mill. € verzeichnet. Davon entfielen 275 Mill. auf Wintersportartikel und 86,3 Mill. auf Golfausrüstungen. Der Ertrag wurde nicht mitgeteilt. Im ersten Halbjahr war der Überschuss um 70 % auf drei Mill. € eingebrochen. QuikSilver hatte im ersten Geschäftsquartal 2005 (bis 31. Januar) den Umsatz um 34 % auf 343 Mill. Dollar und den den Überschuss um die Hälfte auf 14,2 Mill. Dollar gesteigert. Im Geschäftsjahr 2004 hatte QuikSilver 1,27 Mrd. Dollar umgesetzt und 81,4 Mill. Dollar verdient.

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