Stellenzuwachs in 2007
Metall- und Elektroindustrie erwartet schwächeres Wachstum

Die deutsche Metall- und Elektroindustrie rechnet im kommenden Jahr mit einem deutlich geringeren Wachstum als 2007. Die Finanzkrise und die gestiegenen Energiepreise hinterließen ihre Spuren in der Weltwirtschaft, von der seine Branche lebe, schrieb Gesamtmetall-Präsident Martin Kannegießer in einem Gastbeitrag.

HB BERLIN. "Die Metall- und Elektroindustrie wird daher 2008 voraussichtlich nur noch um maximal 4,5 Prozent wachsen“, schriebt Kannegießer in der "Bild am Sonntag“. Im laufenden Jahr lege seine Branche noch um über acht Prozent zu.

Durch das starke Wachstum sei auch die Beschäftigung in der Metall- und Elektroindustrie weiter aufgebaut worden, schrieb Kannegießer weiter. Seit Jahresbeginn seien 80 000 vollwertige Stellen geschaffen worden. Mit über 3,5 Mill. Mitarbeitern habe die Branche wieder einen Beschäftigungsstand wie vor fünf Jahren erreicht.

Noch habe die deutsche Metall- und Elektroindustrie Vorsprünge vor den ausländischen Konkurrenten, erklärte der Verbandschef. Trotz dramatisch gestiegener Materialpreise hätten die Unternehmen wegen der hohen Auslastung ihre Verkaufspreise im Export nahezu halten können. Nun müssten sich die Unternehmen auf verschiedene Szenarien einstellen, um die Weltmarktfähigkeit zu halten, sagte Kannegießer, ohne näher darauf einzugehen.

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