Stellungnahme Utz Claassen
„Herr Claassen hat die Konzernrevision jederzeit ermutigt“

Im Handelsblatt-Interview belastet Lobbyist Andrey Bykov auch den Ex-EnBW-Chef Utz Claassen. Lesen Sie hier die offizielle Stellungnahme, die Claassen über seinen Anwalt dem Handelsblatt zukommen ließ.
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1) Handelsblatt Online: Herr Dr. Claassen, ist es richtig, dass auch in Ihrer Zeit als Vorstandsvorsitzender der EnBW mithilfe von EnBW-Geldern diverse Wohltätigkeitsprojekte wie Kirchen, Denkmäler und Schulen in Russland finanziert wurden, und zwar über die Stiftung des „Heiligen Nikolaus“?

Herr Prof. Claassen hat keine Kenntnis hiervon bzw. keine Erinnerung daran, kann dies jedoch auch nicht ausschließen, zumal in einem Konzern der Größe der EnBW naturgemäß zahlreiche Wohltätigkeitsprojekte unterstützt werden, von denen der Konzernvorstand nicht in jedem einzelnen Fall Kenntnis haben kann und haben muss.

2) Stimmt es, dass Sie aus diesem Grund 2005 mit dem Kreuz des Ordens der Stiftung ausgezeichnet wurden? Wenn nicht, aus welchem Grund haben Sie den Orden erhalten?

Nach seinem Verständnis und seiner Erinnerung hat Herr Prof. Claassen den Orden vor allem für die langjährige vertrauensvolle Zusammenarbeit mit der russischen Föderation erhalten, insbesondere auch vor dem Hintergrund der öffentlich bekannten Zusammenarbeit im nuklearen Bereich, nicht zuletzt auch im Bereich der nuklearen Sicherheit, die im Übrigen auch von höchsten deutschen Regierungsinstitutionen ausdrücklich begrüßt und sogar gewünscht wurde.

3) In einem vertraulichen Bericht aus dem Jahr 2004 äußert die Konzernrevision der EnBW Zweifel daran, dass die Tätigkeit von Herrn Bykov bzw. dessen Firmen mit kerntechnischen Belangen zu tun hat. Die Konzernrevision nennt vielmehr als einzig logische Erklärung eine Lobbyistentätigkeit in Sachen Gasgeschäfte. Kennen Sie diesen Bericht?

Der von Ihnen angesprochene angebliche Revisionsbericht kann sich bereits der Logik der zeitlichen Abläufe folgend ausdrücklich und ausschließlich nur auf Projekte bzw. Verträge beziehen, die vor der Amtszeit von Prof. Claassen und während der Amtszeit seines Vorgängers initiiert und abgeschlossen wurden. Herr Prof. Claassen hat die kritische Aufarbeitungstätigkeit der Konzernrevision jederzeit ausdrücklich ermutigt und unterstützt.

Seite 1:

„Herr Claassen hat die Konzernrevision jederzeit ermutigt“

Seite 2:

Claassen kann sich an einiges nicht erinnern

Kommentare zu " Stellungnahme Utz Claassen: „Herr Claassen hat die Konzernrevision jederzeit ermutigt“"

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  • Es ist nicht überraschend: Die Sprache dient einzig nur noch als taktisches Instrument. Der selbsternannte Aufklärer Utz Claassen kann wieder mal nicht, die von Ihm selbst in jeder Talk-Show etc. propagierten hehren moralischen Grundwerte einhalten.
    Denn dazu ist die Advokaten-Sprache allzu verräterisch.

    Wer in der Öffentlichkeit zu jedem Thema bereitwillig schwadroniert, kann in eigener Sache nur durch Dritte und dazu noch bruchstückhaft Auskunft geben.

    Wie wird Warren Buffett immer wieder gern zitiert: Kaufe nur Aktien eines Unternehmens, von dem Du überzeugt bist, das wenn der größte Depp die Leitung übernimmt, dies dem Aktienkurs nichts anhaben kann.

    Wie wäre es, wenn wir bei Vorstandsbesetzungen zukünftig erst mal aus dem Reservoir resozialisierter Strafgefangener schöpfen würden. Die würden den Job erstens billiger und zweitens mit mehr Lebenserfahrung bestreiten.

  • ... typischer Gangster in Nadelstreifen und seine Anwälte geldgierige Komplizen...

  • unser utz
    ...das geschenk gottes an die menschheit.da hat er aber große erinnerungslücken .außgerechnet er der mit 0,7 sein abi gemacht hat .utz schäm dich!

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