Steuern und Pensionsverpflichtungen neu berechnet
Kodak muss Gewinn um 14% nach unten korrigieren

Das amerikanische Fotounternehmen Eastman Kodak Company hat seine Bilanzüberprüfung beendet und hat geringere Gewinne für die Jahre 2004 und 2003 ausgewiesen als ursprünglich am 26. Januar vorgelegt.

HB NEW YORK. Auf die Finanzposition habe dies jedoch keine Auswirkungen, teilte der Konzern mit. Kodak hat im vergangenen Jahr 556 Mill. Dollar (431 Mill. Euro) oder 1,94 Dollar je Aktie verdient. Das sind rund 14% weniger als der Gewinn, den die Gesellschaft Ende Januar für 2004 auf vorläufiger Basis ausgewiesen hatte. Der ebenfalls nach unten revidierte Gewinn für das Jahr 2003 betrug 253 Mill. Dollar oder 88 Cent je Aktie gegenüber ursprünglich vorgelegten Zahlen von 265 Mill. Dollar oder 92 Cent je Aktie.

Mit der Revision sollten unter anderem Fehler bei der Verbuchung von Einkommenssteuern sowie Pensionen und anderen Altersbezügen korrigiert werden, hatte der Konzern im Januar angekündigt. „Die Situation ist durch unbeabsichtigte Buchungsfehler entstanden, die zum Teil mit den komplexen Erfordernissen aus der Restrukturierung in Richtung digitaler Geräte zusammenhingen“, erklärte Finanzchef Bob Brust. Wegen der Schwäche des traditionellen Fotofilm-Geschäfts hatte der Konzern vor einem Jahr einen Wechsel seiner Strategie hin zu digitalen Kameras und Druckern beschlossen.

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