Stillhalteabkommen
EADS bekommt Aufschub bei Streit um A400M

Atempause für EADS: Im Streit um das Militärtransportflugzeug A400M erhält der Luft- und Raumfahrtkonzern einem Zeitungsbericht zufolge einen Aufschub. Die Länder, die das Flugzeug bestellt haben, bereiten offenbar ein Stillhalteabkommen vor.

HB BERLIN. Dem Abkommen nach würden die Länder ein ab dem 1. April gültiges Vertragskündigungsrecht mindestens drei Monate lang nicht nutzen. EADS und die Tochter Airbus erhielten Gelegenheit, in Detailgesprächen darzulegen und auszuhandeln, wie es mit dem von technischen Problemen und Verzögerungen geprägten Programm weitergehen solle, berichtet die "Financial Times Deutschland" (Mittwochsausgabe).

Ein solches Moratorium würde EADS in dem Streit eine Atempause verschaffen. Die Länder drohten damit, ihre Bestellungen zu stornieren, wenn EADS sich nicht an die Zusagen hält. Der Konzern verlangt, den mit einem Festpreis vereinbarten Vertrag nachzuverhandeln. Das Stillhalteabkommen könnte Airbus dem Bericht zufolge zudem weitere Entwicklungszahlungen durch die Militärbeschaffungsbehörde Occar sichern, die sich auf monatlich umgerechnet fast 200 Mio. Euro beliefen.

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