Stilllegung führt zur Entlastung der Produktionskapazitäten
Pfleiderer schließt Standort Rheda

Der Oberpfälzer Mischkonzern Pfleiderer schließt wegen Preisdrucks und Überkapazitäten im Markt für Holzwerkstoffe bis Ende 2004 den Standort Rheda. Für die rund 215 Mitarbeiter vor Ort werde eine sozialverträgliche Lösung angestrebt, teilte die im SDax gelistete Gesellschaft am Dienstag in Neumarkt mit.

MÜNCHEN. Künftig wolle sich Pfleiderer in der Sparte auf die Standorte Gütersloh, Arnsberg, Neumarkt und Leutkirch konzentrieren. „Die Stilllegung des Werkes Rheda führt zu einer Entlastung der Produktionskapazitäten um rund sechs Prozent.“ Der gesamte Markt sein Deutschland sei rund drei Jahren von Überkapazitäten und Preisdruck geprägt.

„Die Kostenbelastung der Schließungsmaßnahmen wird durch die Beseitigung von Standortnachteilen am Standort Gütersloh kompensiert“, teilte Pfleiderer mit Blick auf die finanziellen Auswirkungen mit. Weitere Angaben hierzu wurden in der Mitteilung nicht gemacht, das Unternehmen war für eine Stellungnahme zunächst nicht zu erreichen.

Die Pfleiderer-Aktie notierte am Vormittag kurz nach der Mitteilung mit 7,15 Euro auf Vortagesschlusskurs. Pfleiderer fertigt sowohl Spanplatten für die Möbelindustrie sowie Bahn-Schwellen, Masten und Türme. Der Konzern hatte 2003 einen Verlust eingefahren, hatte aber in den ersten vier Monaten des laufenden Jahres vor Steuern wieder in die schwarzen Zahlen zurückgekehrt.

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