Stillschweigen über Preis
Heideldruck verkauft Rollenoffset-Sparte

Der Druckmaschinenhersteller Heideldruck trennt sich vom verlustbringenden Geschäft mit Zeitungsdruckmaschinen. Das Unternehmen sieht außerdem eine Belebung des Geschäfts.

HB BERLIN. Die Heidelberger Druckmaschinen AG verkauft ihren verlustreichen Geschäftsbereich Rollenoffset, der auch das Geschäft mit Zeitungsdruckmaschinen umfasst, an die US-Gesellschaft Goss International. Die gut 2000 Beschäftigten der Sparte, die vorwiegend an Standorten in den USA, Frankreich und den Niederlanden arbeiten, werden von Goss übernommen, wie das Unternehmen am Samstag in Heidelberg mitteilte. Über die finanziellen Einzelheiten des Geschäfts sei Stillschweigen vereinbart worden.

Im Geschäftsjahr 2003/2004 erzielte Heideldruck nach eigenen Angaben mit Rollenoffset-Druckmaschinen einen Umsatz von 376 Millionen Euro. Das entsprach knapp zehn Prozent des Konzernumsatzes. Aufgrund der Flaute in der Zeitungsbranche hatte auch Heideldruck mit erheblichen Ergebniseinbußen zu kämpfen. Das Betriebsergebnis sank um rund 80 Prozent. Der Gesamtumsatz ging um elf Prozent auf 3,661 Milliarden Euro zurück.

Für dieses Jahr erwartet das Unternehmen eine deutliche Ergebnisverbesserung. Der Print- und Medienmarkt habe die Talsohle durchschritten, teilte Heideldruck-Chef Bernhard Schreier vor zwei Monaten mit. Heideldruck rechnet mit einem Jahresüberschuss «mindestens im mittleren zweistelligen Millionen-Euro-Bereich».

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