Stollwerck-Umbau läuft planmäßig
Barry Callebaut bleibt im Soll

Der weltweit führende Hersteller von Kakao- und Schokoladeprodukten, Barry Callebaut, hat im abgelaufenen Geschäftsjahr (31. August) den Reingewinn um 1,6 Prozent auf 103,2 Millionen Franken (rund 70 Mill. Euro) gesteigert. Das teilte das Schweizer Unternehmen am Dienstag in Zürich mit.

HB ZÜRICH.

Ausgeklammert blieben dabei die Rückstellungen von 80 Millionen Franken für die Restrukturierung der im August 2002 übernommenen deutschen Traditionsfirma Stollwerck (Köln). Von der Summe seien bisher 31,4 Millionen Franken eingesetzt worden.

Der Umbau von Stollwerck verlaufe sowohl operativ als auch finanziell nach Plan und soll im Sommer 2004 abgeschlossen sein, hieß es in der Mitteilung ferner. Der relativ geringe Zuwachs beim Konzerngewinn wurde vornehmlich mit der Änderung der Finanzstruktur erklärt. Denn bei Umsatz und Betriebsgewinn hat die Barry-Callebaut-Gruppe kräftig zugelegt. Die Verkaufserlöse erhöhten sich um 36 Prozent auf 3,6 Milliarden Franken. In lokalen Währungen ergab sich ein Plus von 42 Prozent. Der Betriebsgewinn (EBIT) wurde mit 208,7 Millionen Franken angegeben. Das entsprach einem Anstieg von 20 Prozent.

Für das laufende Geschäftsjahr erwartet Konzernchef Patrick G. De Maeseneire, ungeachtet der anhaltenden Konsumflaute weiteres Wachstum. Barry Callebaut ist weltweit in allen Segmenten von der Kakaobohne bis zum Endprodukt aktiv und beliefert Industriekunden ebenso wie den Einzelhandel. In über 30 Produktionsstätten in 17 Ländern sind 9400 Mitarbeiter beschäftigt.

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