Strabag
Bauboom in Teilen Europas füllt die Kassen

Auch den österreichischen Baukonzern Strabag belastet der Konflikt in Libyen. Das Geschäft in Europa zieht dagegen an und beschert dem Unternehmen solide Quartalszahlen.
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WienDer Baukonzern Strabag hat dank der anziehenden Bauwirtschaft in Deutschland, Polen und Skandinavien im ersten Halbjahr operativ schwarze Zahlen geschrieben. In den saisonbedingt für gewöhnlich verlustträchtigen ersten sechs Monaten stand ein Betriebsergebnis (Ebit) von knapp 17 nach minus zehn Millionen Euro im Vorjahreszeitraum zu Buche, wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilte. Die Konzernleistung stieg um 17 Prozent auf 6,1 Milliarden Euro.

Wegen der politischen Unruhen in Libyen und der dadurch weggefallenen Aufträge schrumpfte der Auftragsbestand allerdings um sechs Prozent auf 14,9 Milliarden Euro. Für das laufende Jahr geht Firmenchef Hans Peter Haselsteiner weiterhin von einer Leistung von 14 Milliarden und einem Ebit von mindestens 320 Millionen Euro aus. Im kommenden Jahr erwartet Strabag bei einer Leistung von 14,3 Milliarden Euro ein Ebit von 330 Millionen Euro.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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